Heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer: „Vereinen im Kreis Borken stehen mehr als 4,5 Mio. Euro Förderung zur Verfügung, davon für den Altkreis Ahaus knapp 1,9 Mio. Euro“. Modernisierung, Sanierung, Neubau: Die Landesregierung stärkt den Sport in Nordrhein-Westfalen und investiert 200 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur in vereinseigene Sportstätten.
Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Heike Wermer erklärt dazu: „Das Programm ,Moderne Sportstätte 2022‘ hat sich als voller Erfolg erwiesen – daran wollen wir nun anknüpfen. Für Projekte im Altkreis Ahaus stellt das Land insgesamt mehr als 1,9 Mio. Euro zur Verfügung. So stehen für die Stadt Gronau 532.152 Euro, die Stadt Ahaus 430.593 Euro, die Stadt Vreden 246.865 Euro, die Stadt Stadtlohn 220.612 Euro und die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen jeweils 166.932 Euro zum Abruf bereit.“ Wermer erläutert, dass sich das gewählte Fördermodell bereits in der Vergangenheit bewährt habe: „Die Mittel kamen direkt bei den Vereinen an, so beispielsweise für die Sanierung des Vereinsheims der SG Gronau, die Modernisierung der Reitanlage des ZRFV Legden oder den Ersatzneubau des Kraft- und Gymnastikraums des VfL Ahaus.
Wie die Gelder an unsere Vereine verteilt werden, darüber entscheiden erneut die örtliche Stadt- und Gemeindesportbünde oder stellvertretend der Kreissportbund, sollte in einigen Kommunen kein eigener Stadtsportverband vorhanden sein. Denn dort weiß man am besten, wo der Bedarf groß ist. Das schafft Vertrauen, sorgt für schnellere Abläufe und stellt sicher, dass die Verbesserungen vor Ort ankommen.“
Hintergrund:
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, hat die Verteilung der Mittel im Sportausschuss des Landtags in dieser Woche vorgestellt. Wie beim Programm „Moderne Sportstätte 2022“ entscheiden wieder die Stadt- und Kreissportverbände, wie sie diese Fördergelder an ihre Vereine weitergeben. Die entsprechenden Förderrichtlinien sind bereits mit dem Finanzministerium abgestimmt. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche gemeinsam mit dem Landessportbund, der NRW.BANK sowie Vertretern der Kreis- und Stadtsportbünde im Landeshaus vorgestellt und im Anschluss daran die Verbände und Vereine informiert werden.
Insgesamt nimmt die Landesregierung rund eine Milliarde Euro für den Sport in die Hand. Je 200 Millionen Euro sollen für Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen und stammen aus dem milliardenhohen NRW-Investitionsplan für Infrastruktur, also gesamt 600 Millionen Euro. Hinzu kommen 375 Millionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren über die Sportpauschale fließen.