Was Notfallseelsorge ist, wissen nur wenige, zum Glück. Denn gebraucht wird sie meist in den schwersten Momenten des Lebens.
Im Pfarrheim St. Georg berichtete Kolpingschwester Ruth Lansing vor rund 30 Zuhörerinnen und Zuhörern von ihrer Arbeit. Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger werden von Polizei und Feuerwehr alarmiert, wenn Menschen nach Unfällen, Katastrophen oder Todesfällen allein zurückbleiben.
Während Einsatzkräfte helfen, bleiben oft Fragen, Angst und Trauer. Dann kommen die Notfallseelsorger, leise, mit Zeit und vor allem mit offenen Ohren. Sie geben keine schnellen Antworten, sondern sind einfach da. Ein wichtiger, stiller Dienst.
Ein Dank gilt allen Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorgern im Kreis Borken sowie der katholischen und evangelischen Kirche, die diese Arbeit ermöglichen.

