Die Generalversammlung des Heimatvereins Ammeloe wurde von Roswitha Effing eröffnet, die 31 Gäste begrüßen konnte. Nach einem Gedenken an die im vergangenem Jahr Verstorbenen, blickte die Versammlung auf das Jahr 2025 mit seinen zahlreichen Aktivitäten zurück.
Besonderen Anklang fand die Puppenausstellung, die von Mai bis November viele Besucherinnen, Besucher und ganze Gruppen ins Haus zog. Der Dankeschön-Nachmittag für die Ehrenamtlichen fand im Februar in Vreden statt und verband eine Nachtwächterführung mit einem gemeinsamen Essen. Staudenbörse, Osterputzaktion, Teilnahme an der Tafelaktion, Doppelkopfturnier, Jubiläumsfeier im September, Krippenausstellung und Weihnachtsmarkt rundeten das abwechslungsreiche Jahresprogramm ab.
Auch das Heimatcafé am Dienstagnachmittag hat sich als beliebter Treffpunkt für Groß und Klein etabliert und wird zunehmend von auswärtigen Radfahrern besucht. Zwar lagen die Besucherzahlen mit 2.720 Gästen leicht unter dem Niveau von 2024, insgesamt zog man jedoch eine zufriedenstellende Bilanz. Geschäftsführerin Kirsten Nienhaus konnte daher ein insgesamt positives Ergebnis des Vereinsjahres vorlegen.
Zur Wahl standen in diesem Jahr die 1. Vorsitzende Roswitha Effing und Thomas Ostendorf als Beisitzer. Beide wurden in Ihrem Amt bestätigt und wiedergewählt.
Für 2026 stehen neben den bewährten Angeboten weitere Höhepunkte an: So ist eine Naturtour geplant, und bereits acht Trauungen wurden im Heimatgarten angemeldet. Die Kinder des Plattdeutschkurses werden im Frühjahr wieder Kartoffeln setzen und im Herbst mit einem Kartoffelfest die Ernte einholen. Zudem soll der Blumengarten teilweise umgestaltet und wieder mit Gemüse bepflanzt werden; der Heimatgarten bleibt täglich geöffnet, und jede Besucherin und jeder Besucher darf dort ernten.
Hermann Völkering berichtete über den Fortschritt des Projektes „Bronzeplatte“. Der jetzige Dorfbrunnen soll nach einer Umgestaltung als Standort der Bronzeplatte dienen. Zur Zeit wird die Finanzierung abgeklärt und danach soll die Freigabe des Auftrages erfolgen.
Die Arbeitsgruppen Genealogie und Arbeitsgeräte setzen ihre Arbeit fort und werden mit Hilfe einer neuen Software das Inventar sowie die Ahnenlisten erfassen. Interessierte sind jederzeit eingeladen, sich in die vielfältigen Aufgaben einzubringen und die Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten.